Publikation der Charta gegen Radikalisierung

Der Sicherheitsverbund Schweiz (SVS) hat an der heutigen Medienkonferenz die neue „Charta gegen Radikalisierung“ vorgestellt.

Diese Charta setzt ein gemeinsames Zeichen gegen Radikalisierung und gewalttätigen Extremismus und ruft dazu auf, Prävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrzunehmen.

Ein gemeinsamer Auftrag

Der zentrale Gedanke der Charta ist:

«Diese Charta steht für ein Bekenntnis zu einem aktiven Handeln und für ein klares Nein zu Radikalisierung und gewalttätigem Extremismus. Wir engagieren uns für eine Gesellschaft, die verbindet und nicht spaltet.»

Die FIDS unterstützt dieses Bekenntnis und diesen gemeinsamen Auftrag vollumfänglich. Radikalisierung und gewalttätigem Extremismus entgegenzutreten, ist eine gemeinsame gesellschaftliche Verantwortung. Dazu gehören neben konsequenter Prävention auch Dialog, gegenseitiger Respekt und die aktive Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltens.

Insbesondere der in der Charta formulierte Anspruch, für eine Gesellschaft einzustehen, die verbindet und nicht spaltet, entspricht einem wichtigen Grundsatz der FIDS. Prävention kann langfristig dort wirken, wo unterschiedliche gesellschaftliche Akteure zusammenarbeiten, Ausgrenzung verhindern und Vertrauen fördern. 

Charta und Video

Die vollständige Charta gegen Radikalisierung sowie das begleitende Video zur Charta.

Weiterführende Infos: Sicherheitsverbund Schweiz