Nationaler Trauertag – 09.01.2026
Am 9. Januar 2026 beging die Schweiz einen nationalen Trauertag im Gedenken an die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana. Auf Einladung des Bundesrates und des Kantons Wallis waren wir an diesem Tag an der offiziellen Trauerfeier in Martigny vertreten.
An der Zeremonie nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus der ganzen Schweiz, internationale Delegationen sowie religiöse Würdenträger teil. In den Ansprachen von Bundespräsident Guy Parmelin, Staatsratspräsident Mathias Reynard und in den Wortmeldungen von drei Jugendlichen, die in der Nacht der Tragödie vor Ort waren, wurde deutlich, wie tief dieses Ereignis das ganze Land erschüttert hat.
Vor Ort konnten wir mit Angehörigen mehrerer betroffener Familien sprechen, darunter auch mit einer muslimischen Familie. Unsere Gedanken sind bei allen, die in dieser Nacht geliebte Menschen verloren haben oder bis heute mit den Folgen dieser Katastrophe leben müssen.
Ein besonderer Dank gilt allen, die in dieser Nacht und in den Tagen danach im Einsatz standen: Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, medizinisches Personal sowie psychologische Betreuungsteams. Viele von ihnen arbeiteten unter extremen Bedingungen und weit über ihre Belastungsgrenzen hinaus. Ihr Einsatz war entscheidend für die Versorgung der Verletzten und die Begleitung der Betroffenen.
Der nationale Trauertag war ein gemeinsames Zeichen der Schweiz. Ein Zeichen der Solidarität mit allen Menschen, die von dieser Tragödie betroffen sind.

Fotos: Etat du Valais / ©Louis Dasselborne
